ausführliches Programm

Die Strategie der krummen Gurken

Im Rahmen unserer Filmreihe zeigen wir den Film „Die Strategie der krummen Gurken“ (Cine Rebelde Produktion 2013, 64 Min.) Ein Film von Sylvain Darou und Luciano Ibarra. Die Dokumentation stellt die GartenCoop Freiburg vor, die in der Nähe von Freiburg erfolgreich solidarische Landwirtschaft praktiziert.  Mehr über den Film erfährt man beim Medienkollektiv Cine Rebelde.

Geld und Eigentum abschaffen

Geld und Eigentum abschaffen! … und warum das noch lange nicht reicht! (Workshop mit Johann, Bremen)
In diesem Theorie-Workshop sind auch deine Ideen und Vorstellungen gefragt. Denn wir denken, dass a) jede*r was dazu beitragen kann, b) für alle (uns und euch) weit mehr bei rum kommt, wenn wir uns da gemeinsam mit auseinandersetzen, als wenn wir vortragen und c) hoffen, einige zu interessieren sich mehr mit Theorie und dem Theorie-Praxis-Verhältnis zu beschäftigen.
Unter: we.riseup.net/geldundeigentumabschaffen ist unser Diskussionsprozess öffentlich. Du kannst Dir dort auch schon mal einen Artikel von uns ansehen.

DeinHof

DeinHof – die solidarische Gemüsekoop Dresden stellt sich vor. Dem solidarischen Landwirtschaftsprojekt ist es gelungen, geeignetes Land zu finden und so wird ab April 2014 die erste Anbausaison starten.  Lisa von DeinHof berichtet zur Idee und ihrer Umsetzung, dazu wird der Film „Die Strategie der krummen Gurken“ gezeigt. Anschließend gibt es Gelegenheit zu Fragen und Diskussionen.

Repaircafé

Workshop „Kaufen für die Müllhalde – Repairieren und andere Auswege“
Das RepairCafé Dresden ist eine Art Selbsthilfewerkstatt für das Repairieren von Spielzeug, Möbeln, elektronischen Geräten, Kleidungsstücken etc. In einem nichtkommerziellen Rahmen bei Kaffee und Kuchen können sich die Besucher_innen gegenseitig helfen, voneinander lernen oder einfach nur reden.
Repairieren ist nicht mehr üblich und lohnt sich zudem häufig nicht. Wir wollen die Gründe dafür mit Euch diskutieren, das Phänomen der geplanten Obsoleszenz erläutern und über Wege jenseits von Warenkonsum und Wirtschaftswachstum sprechen.

Konsumkritische Stadtführung

Der Umsonstladen lädt zu einer konsumkritischen Stadtführung mit Konsum Global – der Stadtführung für global nachhaltigen Konsum ein. Mit Rädern oder dem öffentlichen Nahverkehr geht es von der Freien Alternativschule Richtung Innenstadt, hin zu den Konsumtempeln und Shoppingmalls. An verschiedenen Stationen (Turnschuhe, Kaffee, Elektronik) werden wir hinter die Kulissen der Warenproduktion blicken und eigene Shoppinggewohnheiten hinterfragen.

Konzert

°°mit Sklavenhändler und Tattoo the Carpet. Tattoo the Carpet ist eine 5-köpfige Oi!-Ska-Band, die sich im Winter 2006 in Cottbus gründete und neben englisch- und deutschsprachigen Liedern auch ein spanisches veröffentlichten. Seitdem heizen die Jungs ihrem Publikum regelmäßig ein und motivieren dazu, heftigst das Tanzbein zu schwingen!
Und dann DER SKLAVENHÄNDLER – Punkrockliedermachergeschrammel, das sowieso keiner hören will, aber da wir noch eine kostenlose Vorband brauchen, holt er mal wieder das 6saitige Holzhackerfeilbrett und den Eisenbeißer aus dem Korsett und nervt uns mit seiner Meinung.

Plattform Brachfläche

Die Online-Plattform Brachfläche.de bietet die Möglichkeit, Flächen und Räume in der Stadt zu suchen und zu veröffentlichen, die noch einer Nutzung harren. Auf einer Karte werden laufende Zwischennutzungen und Projekte dargestellt. Zudem gibt es freie Flächen, die ebenfalls auf der Karte verortet sind. Marcus stellt die Plattform vor und zeigt die Vor- und Nachteile sowie Hürden und Potenziale auf. Wie schaffen wir Bürgerbeteiligung weiter zu denken? Welche Anforderungen muss es an eine Art „modulare Stadt“ geben? Was heißt eigentlich Beteiligung und wer tut das?

Umsonst lesen?

Buchvorstellungen eines Buchladenkollektivs

Umsonst lesen? Nicht wenn das Buchladenkollektiv König Kurt die Bücher ausgewählt hat! Eine kleine thematische Auswahl von jenen, vorgestellt von diesem.

Umsonstläden

Umsonstläden als Baustein einer solidarischen Ökonomie (Systemfehler – Schenkladen Berlin Friedrichshain)

Unter welchen Bedingungen können Umsonstläden mehr als eine Umverteilung kapitalistischer Überschußproduktion sein und Baustein einer solidarischen Ökonomie werden?

Peer Education

Das Internet macht solidarische Bildung so einfach wie nie. Ich möchte ein paar Tools vorstellen, die sich zum kooperativen Lernen eignen (Wikis, Etherpads, twiddla.com, prezi.com), einige besonders für Sprachen (Livemocha.com, Babbel.com). Je nach Interessenlage der TeilnehmerInnen werden wir uns ein Tool vornehmen und es exzessiv ausprobieren.

+++Achtung: für diesen Workshop sollten die TeilnehmerInnen einen eigenen Laptop mitbringen!+++

Lesung mit Elisabeth Voß

„Die Zeit ist reif für eine andere Ökonomie! Die herrschende, an Kapitalinteressen orientierte Wirtschaftsweise ist nicht in der Lage, weltweit menschenwürdige Lebensverhältnisse herzustellen. Sie lässt sich weder unter sozialen, noch unter ökologischen, noch unter ökonomischen Gesichtspunkten rechtfertigen. Eine Wirtschaft für die Menschen muss eine andere Wirtschaft sein. Wir brauchen eine Wirtschaft, die nicht auf kurzfristige Gewinnerzielung, sondern auf langfristigen Nutzen ausgerichtet ist – eine Wirtschaft, in der unter würdigen Arbeitsbedingungen sinnvolle Produkte erstellt und Leistungen erbracht werden, die darauf ausgerichtet sind, die Lebensgrundlagen der Menschen zu verbessern.“ (aus dem Vorwort des Herausgebers „NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation“: http://www.netz-bund.de)

„So lange Menschenrechte nicht überall und unterschiedslos für alle Menschen durchgesetzt sind, kann ich mit dieser Welt nicht einverstanden sein. Die materielle Basis der Verstöße gegen Menschenrechte sehe ich in der kapitalistischen, profitorientierten Ökonomie begründet. Dabei ist mein Blick geprägt von diesem Deutschland mit seiner mörderischen Vergangenheit, von diesem Europa mit seinen tödlichen Außengrenzen und von dieser nördlichen Hemisphäre mit ihrem ausbeuterischen und zerstörerischen Ressourcenfraß.“ (aus der Einleitung)

Elisabeth Voß list aus ihrem „Wegweiser Solidarische Ökonomie ¡Anders Wirtschaften ist möglich!“, Hrsg.: NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e.V., AG SPAK Bücher, Neu Ulm, 2010, 93 Seiten, 9,- Euro: http://www.agspak-buecher.de und http://www.solioeko.de/voss

Workshop mit Elisabeth Voß

Alles umsonst: Nichtkommerzialität – Selbstorganisation – Selbstausbeutung?

Nichtkommerzialität ist ein häufig formulierter Anspruch in selbstorganisierten Projekten, Gemeinschaften und Unternehmungen solidarischen Wirtschaftens. Aber was ist eigentlich damit gemeint, wie lässt sich Nichtkommerzialität erkennen, und welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglicherweise damit verbunden? Ist nichtkommerzielles Wirtschaften ein Ziel an sich, oder ein Mittel zum Zweck? Und was hat die sprichwörtliche Selbstausbeutung in alternativenZusammenhängen damit zu tun?

Mit einem kleinen Input (ca. 30 Minuten) und der anschließenden Diskussion möchte ich einen Beitrag dazu leisten, den Blick auf Elemente nichtkommerziellen Wirtschaftens kritisch zu schärfen. Dabei geht es mir ausdrücklich nicht darum, zu versuchen eine Einigung über bestimmte Sichtweisen herbeizuführen oder gar um gemeinsame Definitionen zu ringen. Stattdessen suche ich nach Einsichten in Ambivalenzen und Widersprüche und möchte weitere Aspekte und Fragen zur Erforschung dieses spannenden Themengebietes finden.

Elisabeth Voß: www.voss.solioeko.de

Advertisements